Kennt ihr diese wunderschönen #InfinityPool Fotos der „perfekten“ Influencer? Bekomm ich leider – oder viel mehr glücklicherweise – nicht hin. Glücklicherweise? Ja richtig, ich möchte nämlich den Augenblick geniessen und meine Zeit nicht unnötig verschwenden, um durch eine perfekte Fotografie etwas vorzugeben, was ich nicht bin. Am Wochenende hat mich ein sehr bekanntes Tattoo Model gefragt, warum ich ihr entfolgt bin. Ich hab ihr ganz ehrlich gesagt, dass ich es leid bin, ständig nur noch Titten und Ärsche in einem Hauch von nichts zu sehen.

Gerade in Zeiten von #metoo darf die Wertschätzung nicht mehr über nackte Tatsachen definiert werden. Wer sich so sexualisiert, muss sich ja auch nicht wundern, wenn nichts als billige Oberflächlichkeit zurück kommt. Der Wert eines Menschen misst sich in charakterlicher Eignung, Authentizität und Prinzipien. Überhaupt, ich finde wir sollten hier viel mehr über Wissen und real existierende Probleme reden, anstatt uns unseren Oberflächlichkeiten hin zu geben. Von reinen Bildern bin ich schon lange weg. Ich versuche Bilder nur noch hochzuladen, damit Leute meine Texte lesen.

Auch meine neue Website (BjoernBlomquist.com) ordnet sich dem Ziel unter. Weg von dem Unwort des Jahres: #Influencer, hin zu dem neuen Schlagwort, in dem ich versuche Wissen zu vermitteln: #Knowlencer (know->wissen). Ecken und Kanten interessieren mich nun mal viel mehr als Perfektion und ich hoffe, der ein oder andere wird die sozialen Medien in Zukunft auch vermehrt dafür nutzen, sich durch charakterliche Fähigkeiten auszudrücken, statt sich nur in Oberflächlichkeiten zu ergiessen.


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2 Comments

  • Ferdi
    Posted Oktober 15, 2018 at 10:33 pm 0Likes

    Super Typ… lese sehr gerne von dir… ????????????????????????

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